Der Klimawandel ist ein Symptom unserer gesamten Gesellschaft und kann nicht – beispielsweise – nur auf Treibhausgase (und allgemein auf technische, physikalische Probleme) reduziert werden. Die physikalischen Phänomene sind selbstverständlich die physikalischen Ursachen, aber dahinter steht das ursächliche Verhalten der Menschen und damit deren innere Haltungen. Daher trägt jede Form von innerer Heilung auf zahlreichen Ebenen – im eigenen Inneren, in Beziehungen, in der Gesellschaft oder in Ökosystemen – zur Heilung des ganzen Planeten einschließlich des Klimas bei.
Im weitesten Sinne sind alle planetarischen Sorgen-Themen (Klimawandel, Umweltverschmutzung, Artensterben, Vergiftung und Zerstörung von Ökosystemen) nicht auf „technische“ oder „administrative“ Lösungen zu reduzieren, sondern erfordern eine andere Haltung dem Planeten, der Tier- und Pflanzenwelt gegenüber: eine heilende Haltung, die auf Respekt, auf Ehrfurcht und Demut beruht.Charles Eisenstein's neues Buch: "Klima - Eine neue Perspektive"Kocku von Stuckrad: "Nach der Ausbeutung"
