Die FDP fordert immer wieder Technologie-Offenheit bei Fragen der Energieversorgung, bei der Mobilität. Konkret geht es da oft um Atomkraft und Braunkohle für die Stromgewinnung, um Verbrenner-Motoren für PKW und LKW.
Die FDP nimmt nicht zur Kenntnis, dass wir jahrzehntelang technologieoffen waren und es dann Entwicklungen und Entscheidungen gegeben hat – wissenschaftsbasiert!
Im Zusammenhang mit Atomstrom gab es zahlreiche hochgefährliche Unfälle. Dazu die immer noch nicht geklärte Frage, wo der Atommüll hin soll, der jahrtausendelang strahlen wird. – Es ist also in einer technologieoffenen Diskussion abschließend beschlossen worden, auf Atomstrom zu verzichten.
Forschungen der letzten 50 Jahre ergaben, dass das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas den Klimawandel verursacht. Neuere Forschungen und vor allem neuere Klima-Ereignisse ergeben, dass der Klimawandel schneller kommt und bedrohlicher ist, als es vor ca. 20 Jahren gedacht wurde. – Wie beim Atomstrom gab es also eine lange technologieoffene Diskussion in der Politik. Und man ist – wissenschaftsbasiert, nicht ideologisch – zu dem Ergebnis gekommen, dass man alle Anstrengungen unternehmen muss, um sich von diesen Energieformen zu trennen.
Die FDP nimmt nicht zur Kenntnis, dass nach langen Diskussionen und langem Zögern wissenschaftsbasiert ENTSCHEIDUNGEN getroffen wurden.
Der Vorwurf der FDP, die Grünen seien nicht technologieoffen und würden die erneuerbaren Energien aus ideologischen Gründen vorantreiben wollen, ist haltlos. Die FDP ist verbohrt und ideologisch, wenn sie an diesen alten, klimaschädlichen Technologien festhalten will, um das alte Wirtschaften aufrecht zu erhalten.
Dies scheint das FDP-Motto zu sein:Sollen wir etwa die Wirtschaft zerstören, nur um den Planeten zu retten? Etwa mit dem grenzenlosen Konsumieren aufhören? - Nää! - Ham' wir uns doch verdient!
