Was macht ein Mantram zum Mantram?

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Was bewirkt die Stellung der Satzglieder, was bewirkt der Gebrauch des Genitivs…? Was lässt einen Text, einen Satz profan, prosaisch oder lyrisch wirken? Welche Art von Text wirkt auf das Herz (das Gefühl), welche Art von Text wirkt auf den Kopf (den Verstand)? Welche Art von Text wirkt abstrakt und verkopft nüchtern, welche Art von Text wirkt beseelt und spricht den Geist an? – Dies versuche ich hier an drei Zeilen eines Rudolf-Steiner-Mantrams durchzuempfinden.

Friedenstanz

Die Wünsche der Seele keimen
Die Taten des Willens wachsen
Die Früchte des Lebens reifen

Friedenstanz

Es keimen die Wünsche der Seele
Es wachsen die Taten des Willens
Es reifen die Früchte des Lebens

Friedenstanz

Es keimen der Seele Wünsche
Es wachsen des Willens Taten
Es reifen des Lebens Früchte